Zwei Stunden habe er am Samstag warten müssen, bis Hilfe gekommen und das Raubtier mit Stöcken verjagt worden sei, sagte der 33-jährige Ingenieur der Nachrichtenagentur AP am Telefon. Sein nepalesischer Führer, mit dem er im Bardia Nationalpark im Südwesten des Landes wanderte, sei weggelaufen, leicht verletzt und einen Tag lang im Krankenhaus behandelt worden.
Der Niederländer aus Dedemsvaart sagte, er habe gedacht, er würde von dem Tiger getötet. Nun sei er glücklich, überlebt zu haben. «Alles, was ich unvermittelt hörte, war ein Gebrüll und Brummen, der Tiger kam mit vollem Tempo auf uns zu», erzählte er. Sein Führer sei weggelaufen und habe Hilfe geholt. Der Tiger sei dann zum Baum zurückgekehrt, auf dem er in sechs Meter Höhe gesessen habe.
Bardia ist ein Naturschutzgebiet, in dem rund 70 Tiger leben. Es lockt Tausende Besucher jedes Jahr an. Tigerangriffe sind dennoch selten.
Zu Demaart
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