Der Sprengsatz sei in einem Fahrzeug nahe dem palästinensischen Flüchtlingslager in Al-Sbeineh explodiert, berichtet die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana. Der Bericht schrieb den Anschlag «bewaffneten Terroristen» zu. Die Regimemedien verwenden diese Bezeichnung auch für die Rebellen, die gegen die Truppen von Präsident Baschar al-Assad kämpfen.
Der neue internationale Syrien-Vermittler Lakhdar Brahimi hat die Erwartungen hinsichtlich seiner Möglichkeiten gedämpft. «Die Konfliktparteien haben sehr starke Ansichten», sagte der algerische Karrierediplomat in der Nacht zum Sonntag in einem Interview des Nachrichtensenders Al-Dschasira. «Ich werde mit allen Seiten reden», führte er weiter aus. Letztlich liege es aber an den Konfliktparteien selbst, Syrien aus der gegenwärtigen Krise zu führen.
Brahimi übernahm am Samstag vom ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan das Mandat des Syrien-Vermittlers der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga.
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