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TGV war zu schnell

TGV war zu schnell
(Reuters/Vincent Kessler)

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Der Test-TGV im Elsass entgleiste, weil er zu schnell war und der Lokführer zu spät bremste. Dies ist das Fazit eines Audits am Donnerstag. Elf Menschen starben bei dem Unglück.

Ein Audit stellt zwei Ursachen fest, die zu dem TGV-Unfall am Samstag im Elsass geführt haben. Der Test-Zug war auf der Teststrecke zwischen Saverne und Straßburg zu schnell unterwegs und wurde zu spät abgebremst.

Der Hochgeschwindigkeitszug ist mit 265 km/h in die Kurve gefahren – statt der dort maximal vorgesehenen 176 km/h. Auch habe der Zug zu spät gebremst. Die Ermittlungen konnten keine anderen Gründe finden, die zu dem fatalen Unfall geführt hatten.

Zum Unfallzeitpunkt war der Zug 243 km/h schnell. In der Fahrerkabine saßen sieben Personen. Maximal zugelassen sind vier Personen. Auch Kinder waren – entgegen den Vorschriften – an Bord des Testzuges.

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