Samstag31. Januar 2026

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Terrorwarnung sorgt in Belgien für Aufregung

Terrorwarnung sorgt in Belgien für Aufregung
(dpa)

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Pünktlich zur Fußball-EM sorgt ein belgischer Medienbericht für Aufregung. Angeblich haben sich Syrienkämpfer auf den Weg nach Europa gemacht.

Ein Informationsschreiben aus belgischen Geheimdienstkreisen sorgt für Aufregung. Angeblich wurde die Polizei darüber informiert, dass sich Syrienkämpfer auf dem Weg nach Europa gemacht haben, um hier Attentate zu verüben.

Die belgische Tageszeitung «La Dernière Heure» ist nach eigenen Angaben im Besitz dieses Warnhinweises. Es handelt sich um konkrete Hinweise für Terroranschläge, schreibt die Zeitung.

Terrorziele

Es soll sich um zwei Gruppen handeln. Ihr Ziel sei unter anderem Frankreich und Belgien. Dort sollen sie in Zweiergruppen Anschläge verüben. Es wird ein Einkaufszentrum in Brüssel, eine Fast-Food-Kette sowie eine Polizeidienststelle genannt.

Auch die belgische Königsfamilie sowie andere Persönlichkeiten, Flughäfen, Bahnhöfe, diplomatische Vertretungen und der öffentliche Nahverkehr sollen Ziele sein. In dem Bericht tauchen auch Public Viewings auf.

Festnahme

Vergangene Wochen haben belgische Behörden einen 31 Jahre alten Mann in Haft genommen. Dem Belgier werden die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie Morde und Mordversuche in einem «terroristischen Zusammenhang» vorgeworfen.

Der Mann wurde bei einer Durchsuchung in der Brüsseler Stadtgemeinde Schaerbeek festgenommen. Sein Name wurde mit Ali E.H.A. angegeben. Die Ermittler äußerten sich nicht zu Details mutmaßlicher Taten oder zur Rolle des Verdächtigen bei den Anschlägen.

Islamistische Selbstmordattentäter hatten am 22. März auf dem Flughafen und in der Brüsseler U-Bahn 32 Menschen mit in den Tod gerissen.

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