Entsprechende Gesetze seien in Vorbereitung, kündigte das spanische Wirtschaftsministerium an. Sie sollen am Freitag auf der Kabinettssitzung beschlossen werden. Damit sollen sich Probleme wie bei der Großbank Bankia nicht wiederholen, die ein Minus von 19 Milliarden Euro erst offenbarte, nachdem sie im Mai verstaatlicht worden war.
Die spanischen Banken sitzen auf faulen Krediten von schätzungsweise 176 Milliarden Euro, die durch den Zusammenbruch des spanischen Immobilienmarkts 2008 und andere fehlgeschlagene Investitionen angehäuft wurden. Die Kontrollen werden jetzt auch verschärft, damit die Regierung auf ein Hilfspaket über 100 Milliarden Euro zugreifen kann, das die Euro-Länder bereitgestellt haben.
Zu Demaart
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