Donnerstag29. Januar 2026

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So viele wie möglich töten

So viele wie möglich töten
(dpa)

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Der Todesschütze von Los Angeles wollte so viele Sicherheitsleute wie möglich töten. Man fand eine handschriftliche Mitteilung in Tasche des 23-Jährigen.

Aus dem Dokument des Schützen gehe hervor, dass er «die bewusste Entscheidung getroffen hatte, mehrere Sicherheitsangestellte zu töten», sagte der FBI-Chef von Los Angeles, David Bowdich, am Samstag. In dem Schreiben, das er gemeinsam mit seinem Gewehr in einer Tasche mit sich getragen habe, wende sich der Täter direkt an die TSA-Beamten, sagte Bowdich weiter.

Er kündigte demnach an, er wolle «ihrem verräterischen Gemüt Angst einflößen». Der 23-Jährige hatte am Freitag im Terminal 3 des Flughafens mit einem Sturmgewehr einen TSA-Mitarbeiter erschossen und sieben weitere Menschen verletzt, bevor die Polizei das Feuer auf ihn eröffnete und ihn verletzt festnahm.

Todesstrafe

Der Täter wurde nach FBI-Angaben als Paul Anthony Ciancia identifiziert. Laut der Staatsanwaltschaft muss er sich wegen Mordes an einem Bundesbeamten und Gewalt verantworten, ihm droht die Todesstrafe.

Bei seinem Opfer handelt es sich um den 39-jährigen Sicherheitsagenten Gerardo Hernandez. Er ist der erste Mitarbeiter der TSA, der ihm Dienst getötet wurde, seit die Behörde im Gefolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 gegründet wurde. Nach Angaben des Bürgermeisters von Los Angeles, Eric Garcetti, hatte der Schütze bei seiner Festnahme noch mehr als hundert Patronen besessen.