Der Mann habe Verbrennungen dritten Grades erlitten und sei nicht ansprechbar, sagte ein Polizeisprecher. Die Werkhalle sei komplett zerstört worden. Die Feuerwehr habe den Brand aber weitgehend unter Kontrolle gebracht. Ob es sich bei dem Verletzten um einen seit der Explosion vermissten Mitarbeiter handelt, konnte die Polizei zunächst nicht bestätigen.
Der Angestellte hielt sich auf dem Werksgelände auf, nachdem er wegen eines technischen Defekts alarmiert worden war. Zur Ursache der Explosion konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Mehrere umliegende Wohnhäuser wurden durch die Detonation schwer beschädigt. In einigen Fällen bestehe Einsturzgefahr, sagte der Polizeisprecher.
Gifige Dämpfe
Mehrere Bewohner in den betroffenen Wohngebieten mussten ihre Häuser verlassen. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr im nahegelegenen Bremen war die Detonation auch in mehreren Kilometern Entfernung zu hören.
Rund 300 Feuerwehrleute und etwa 50 Polizisten waren am Unglücksort im Einsatz. Die Feuerwehr rief die Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Hinweise auf giftige Dämpfe lagen nach Polizeiangaben zunächst nicht vor.
Zu Demaart
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