Die Landung des Minilabors «Philae» auf dem Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenko sei eine «erstaunliche Leistung» gewesen und habe die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich gezogen, erklärte «Science»-Redakteur Tim Appenzeller am Donnerstag. Die gesamte Mission sei ein wissenschaftlicher «Durchbruch» gewesen.
Seit August untersucht die Raumsonde den Kometen und brachte bereits neue Erkenntnisse über den Ursprung des irdischen Wassers hervor. Die um den Himmelskörper kreisende Raumsonde ist mit einem Massenspektrometer ausgestattet. Mit dem Minilabor «Philae» sollen Bodenproben des Kometen genommen werden, mit denen sich die Forscher Erkenntnisse über die Frühzeit des Sonnensystems erhoffen. Das Labor war im November auf dem Kometen gelandet.
«Science» würdigte in seiner Ausgabe noch neun weitere wissenschaftlich bedeutsame Ereignisse des Jahres 2014, ohne aber eine Rangfolge aufzustellen. Darunter waren unter anderem Studien zur Entwicklung der Dinosaurier, Erkentnnise zu Höhlenmalereien in Indonesien und diverse Untersuchungen an Mäusen, die die Medizin voranbringen könnten.
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