Vor tausenden Fans des traditionsreichen Musikfestivals im englischen Somerset legte die Band ein über zweistündiges Bühnen-Feuerwerk hin. Im grünen Glitzersakko und mit echtem Feuerwerk im Hintergrund eröffnete Mick Jagger mit dem Klassiker «Jumpin Jack Flash» den musikalischen Parcours, für «Sympathy for the Devil» wechselte er in einen Mantel aus schwarzen Straußenfedern. «Solltet ihr diese Band zum ersten Mal gesehen haben, dann kommt wieder», scherzte der fast 70-Jährige mit den Fans, von denen viele noch nicht einmal geboren waren, als die Stones ihre ersten Auftritte hatten.
Viele von ihnen hatten bis zu zwölf Stunden vor dem Konzert bereits ihre Plätze eingenommen. Nach Angaben von britischen Rundfunksendern gehörten zu den Festivalbesuchern am Samstag auch Prinz Harry, Fußball-Star Wayne Rooney, Supermodel Kate Moss und andere britische Stars.
Glastonbury-Gründer Michael Eavis brauchte nach eigenen Angaben mehrere Jahre, um die Stones auf seine Farm zu locken. Da die Organisatoren davon ausgingen, dass sich ein Großteil der 135.000 Festival-Teilnehmer das kleine Stück Musikgeschichte nicht entgehen lassen wollte, hatten sie den Platz um die Bühne eigens für den Auftritt erweitert.
Zu Demaart
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