Das habe die holländische Firma Heiploeg mitgeteilt, die rund drei Viertel des Fangs der deutschen Krabbenfischer abnimmt, sagte am Dienstag Andre Hamann, der Vorsitzende der Sparte Krabbenfischerei im Landesfischereiverband Schleswig-Holstein. Die Krabben werden nach dem Fang tiefgefroren, per Lkw nach Marokko transportiert, dort aufgetaut und geschält und wieder tiefgefroren und zu den Abnehmern gebracht.
Zudem sei der Preis für die Krabben wieder auf 2,50 Euro je Kilo gefallen, obgleich die Fischer ihre wöchentlichen Fangmengen bereits reduziert hatten. Die Krabbenfischer brauchen nach eigener Einschätzung mindestens drei Euro je Kilo, um ihre Kosten zu decken. Im Frühjahr hatten sie vier Wochen gestreikt, nachdem die niederländischen Großhändler den Preis für ein Kilo auf 1,29 Euro drücken wollten. «Der Existenzkampf geht weiter», sagte Hamann.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können