Die aus der Enthüllung der sogenannten Panama Papers gezogenen Schlüsse seien Teil der US-geführten Kampagne, Russland zu schwächen, sagte er am Donnerstag in St. Petersburg. Obwohl sein Name in den Dokumenten der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca nicht auftauche, trieben westliche Medien die Behauptung voran, er sei darin verwickelt.
Durch ein Datenleck waren 11,5 Millionen Dokumente der Kanzlei an Medien gelangt, die am Sonntag erstmals darüber berichteten. Demnach richtete die Kanzlei für Reiche, Politiker und Prominente Briefkastenfirmen in Steueroasen ein. Diese werden oftmals für Geldwäsche oder am Fiskus vorbeigeschleustes Vermögen verwendet.
Neben anderen Persönlichkeiten tauchte auch der Name des russischen Cellisten und langjährigen Putin-Freunds Sergej Roldugin in den Dokumenten auf – als Eigentümer von einem Vermögen in Steueroasen über zwei Milliarden Dollar (etwa 1,75 Milliarden Euro). Er sei stolz auf Roldugin, sagte Putin. Dieser verwende einen Teil seines Privatvermögens, um Kulturprojekte in Russland voranzubringen.
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