Freitag30. Januar 2026

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Polizeitaucher sollen Diebesgut aus Mosel bergen

Polizeitaucher sollen Diebesgut aus Mosel bergen
(Didier Sylvestre)

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Auf der Flucht nach einem Einbruch in eine Pfarrkirche in Wellen sollen die Täter ihre Diebesbeute in der Mosel entsorgt haben. Jetzt wollen Polizeitaucher die Stücke bergen.

Nach einem Einbruch in eine Pfarrkirche in Wellen (Kreis Trier-Saarburg) gegenüber von Grevenmacher sollen Polizeitaucher eine gestohlene vergoldete Monstranz und andere sakrale Gegenständen aus der Mosel bergen. Der Taucheinsatz der Bereitschaftspolizei sei für Dienstag und Mittwoch (5. und 6. April) geplant, sagte der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Saarburg, Armin Wacht.

Die beiden mutmaßlichen 24 und 29 Jahre alten Täter hätten eingeräumt, nach dem Einbruch im Dezember einen Teil ihrer Beute auf der Flucht nahe der Wellener Brücke in der Mosel versenkt zu haben – darunter auch die Monstranz, ein meist kunstvoll verzierter Behälter, in dem eine Hostie oder eine Reliquie ausgestellt wird.

In Untersuchungshaft

Die beiden Männer sitzen seit Jahresbeginn in Untersuchungshaft. Sie sollen laut Wacht für eine Serie von Einbrüchen an der Obermosel verantwortlich sein: Unter anderem würden ihnen auch Einbrüche in eine Fleischerei, eine Physiotherapie-Praxis und ein Feuerwehrgerätehaus zur Last gelegt.

Viel Wasser die Mosel heruntergeflossen

Die metertiefe Suche nach dem Diebesgut im Fluss werde sicherlich schwierig, sagte Wacht. Es sei inzwischen viel Wasser die Mosel heruntergeflossen – verbunden mit Morast, Schlamm und Geäst. Der Tauchereinsatz war schon einmal für Februar geplant gewesen, musste dann aber wegen eines zu hohen Wasserstandes verschoben werden.