Erinnern wir daran, dass die LSAP als Partei hier drei von sieben Sitzen verlieren würde; dennoch zählt sie mit Jean Asselborn (80 Prozent Zustimmung) und Mars Di Bartolomeo (60 Prozent) die beiden beliebtesten Politiker im Süden in ihren Reihen.
Asselborn konnte sein Resultat im Vergleich zu vor sechs Monaten noch um drei Prozentpunkte verbessern. Der Kammerpräsident tat es ihm gleich (plus 3).
Der dritte Platz
Viviane Reding, ehemalige EU-Kommissarin und wohl interessiert an einer Spitzenkandidatur auf der CSV-Liste (auch wenn sie dies noch nicht offiziell sagt), nahmen wir wieder in das Politbarometer auf, wo sie auf Anhieb den dritten Platz erreicht (53 Prozent Zustimmung). Zum Vergleich: Ihr eventueller Gegenspieler Claude Wiseler kommt im Zentrum auf 66 Prozent.
Es folgen im Bezirk Süden, die LSAP-Gesundheitsministerin Lydia Mutsch, die ihr Resultat hielt (46 Prozentpunkte) und Justizminister Felix Braz, der sich um vier Punkte verbesssern konnte (43 Prozent).
Spautz vor Gibéryen
Marc Spautz ist der erste CSV-Parlamentarier im Bezirk (Platz 6); er platziert sich vor Gast Gibéryen (ADR), der vor sechs Monaten auf den überraschenden dritten Platz gekommen war und jetzt auf Rang sieben zurückfällt.
Die Plätze acht bis zehn nehmen Alex Bodry, Pierre Gramegna und Dan Kersch ein.
Interessant ist dass die Kommunisten zwar laut „Sonndesfro“ einen Sitz im Süden bekommen würden, KPL-Präsident Ali Ruckert sich unter den in der Umfrage zur Verfügung stehenden Politkern als letzter klassiert. Marc Baum, Sprecher von „déi Lénk“ kommt auf den drittletzten Platz; seine Partei würde zwei Sitze im Süden erringen, wenn am Sonntag Wahlen wären. Sein Parteikollege Serge Urbany ist annähernd doppelt so beliebt.
Die Negativliste jener Politiker, von denen die Wähler nicht wünschen, dass sie künftig eine wichtige Rolle spielen, wird von Ali Ruckert (KPL) angeführt, dicht gefolgt von Bildungsminister Claude Meisch (DP), Fernand Kartheiser (ADR) und dem Bascharager Bürgermeister Michel Wolter (CSV).
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