Im Beisein von Birmas Freiheitsikone Aung San Suu Kyi hat US-Präsident Barack Obama Burma fortdauernde Unterstützung versprochen, wenn das Land auf Reformkurs bleibt. «Unser Ziel ist es, der Demokratisierung weitere Schwungkraft zu geben», sagte Obama nach seinem Gespräch mit Suu Kyi in ihrem Haus in Rangun. Mit Küsschen auf beide Wangen und herzlicher Umarmung demonstrierten beide Einigkeit. Sie vertraue auf US-Hilfe in den schwierigen Zeiten, die noch vor Burma lägen, sagte Suu Kyi.
" class="infobox_img" />Am ersten Tag seines Besuchs hat US-Präsident Barack Obama die Freiheitsikone Aung San Suu Kyi getroffen. (Foto: AFP)
Obama war beim ersten Besuch eines US-Präsidenten in dem lange von einer Militärdiktatur beherrschten und geächteten Land von begeisterten Massen auf den Straßen empfangen worden. Sie bedrängten die Wagenkolonne auf dem Weg in das alte Parlamentsgebäude, wo Obama zuerst mit Präsident Thein Sein zusammen traf. Die eingeleiteten Reformschritte seien erst der Anfang eines langen Wegs, sagte Obama anschließend. «Aber wir glauben, dass der Prozess demokratischer und wirtschaftlicher Reformen, die hier eingeleitet worden sind, Burma unglaubliche Entwicklungschancen öffnet.»
52 Gefangene kommen frei
Die Reformregierung von Burma hat vor dem Besuch des US-Präsidenten Barack Obama mindestens 52 politische Gefangene freigelassen. Das Präsidialamt veröffentlichte am Montag eine Namensliste. «Darunter sind bekannte Namen wie Myint Aye, ein prominenter Menschenrechtler», sagt Bo Kyi, Sprecher der Gefangenenhilfsorganisation AAPP.
Präsident Thein Sein hat seit seinem Amtsantritt Ende März 2011 mehr als 800 politische Gefangene freigelassen. Nach AAPP-Angaben werden aber noch 200 in den Gefängnissen vermutet.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können