In den bequemen Liegen, 60 an der Zahl, sollten die vom Shopping ermüdeten Bürger ihre Füße und Seele baumeln lassen, zunächst beim Public Viewing während der Fußball-EM oder bei den Direktübertragungen der Tour de France, jetzt, nachdem die sportlichen Wettbewerbe vorbei sind, ganz einfach so, zum Dolce far niente.
Obschon unverbesserliche Dumpfbacken gelegentlich sich einen Spaß daraus machten, die Stühle im Springbrunnen zu versenken, hielten sich die Vandalismus-Akte bisher in Grenzen.
Einigen Bürgern hatten die „Transat“-Sitzmöbel offenbar so gut gefallen, dass sie sich diese vorübergehend für einen Platz im eigenen Garten oder auf dem Balkon „ausliehen“. Elf von 60 Stühlen wurden zeitweilig vermisst, wovon sich acht auf wundersame Weise auf ihrem Stammplatz wiederfanden, zeigte sich Schöffe Loris Spina gegenüber dem Tageblatt erfreut über die ehrlichen Nutzer. Lediglich drei Liegestühle werden noch vermisst, wobei man sich Chancen ausrechnet, dass auch diese zum Ende der Saison wieder auftauchen könnten.
Zu Demaart
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