Am Donnerstag fiel vor dem Tribunal in Diekirch das Urteil gegen den 61-jährigen früheren Bürgermeister von Vichten, dem als Bauunternehmer illegale Vorteilnahme vorgeworfen wurde. Er soll an einer kommunalen Abstimmung über den eigenen PAP (Plan d’Aménagement Particulier) teilgenommen haben. Nach dem Beginn der Arbeiten stellte sich dann auch noch heraus, dass Teile der Wohnsiedlung sich in einer Grünzone befanden.
Der öffentliche Ankläger hatte kalabresische Umstände angeführt und forderte 30 Monate Haft mit großzügiger Bewährung sowie eine Geldstrafe von mindestens 25.000 Euro.
Am Donnerstag nun wurde der Mann zu neun Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 10.000 und einem Schadenersatz an die Gemeinde von 2.000 Euro verurteilt. Außerdem darf der Bauunternehmer Nico M. während fünf Jahre kein öffentliches Amt mehr bekleiden.
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