Über den Sommer sorgte die Nominierung der Escher Bürgermeisterin Vera Spautz (LSAP) in den «Conseil supérieur des finances communales» bei der CSV für Aufregung. Obwohl das Gemeindesyndikat Syvicol ein Vorschlagsrecht besitzt, hatte Innenminister Dan Kersch (LSAP) Vera Spautz auf den Posten gehoben.
Syvicol-Präsident Emile Eicher (CSV) hatte ursprünglich den Petinger Bürgermeister und Parteifreund Pierre Mellina vorgeschlagen. Innenminister Kersch kritisierte, dass nicht alle infrage kommenden Politiker befragt wurden. Er legte Ende Juli ein neues Reglement (Vorschlag) für die Nominierung von Posten in dem Gemeindesyndikat vor.
Neues Reglement vom Tisch
«Ein Vorschlagsrecht sei kein Entscheidungsrecht,» begründete er gegenüber Radio 100,7 damals. Mit dem neuen Reglement wollte er für Klarheit bei den Nominierungen sorgen. Jetzt zog der Innenminister den Vorschlag zurück. Das bestätigte der Syvicol-Mitglied Laurent Zeimet (CSV) gegenüber Radio 100,7.
Vera Spautz soll ihren Stuhl im «Conseil supérieur des finances communales» aber behalten. Bei künftigen Nominierungen werde man wieder nach der alten Regelung aus dem Jahr 2003 verfahren, heißt es .
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