Der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling und sein Amtskollege Pierre Gramegna haben am Donnerstag in Luxemburg ein Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet. Das Akommen nach OECD-Standard sieht besseren Informationsaustausch der Behörden beider Länder vor.
In dessen Folge können unter anderem Steuerermittler in Zukunft einfacher als bisher bei den Luxemburger Behörden und Banken die Kontodaten potenzieller österreichischer Steuerflüchtlinge abfragen können. «Dieses Abkommen mit Luxemburg ist ein weiterer wichtiger Baustein im Kampf gegen Steuerbetrug, denn internationale Steuerumgehung und Steuervermeidung sind keine Kavaliersdelikte,» wird der österreichische Finanzminister Schelling am Donnerstag zitiert.
Der erweiterte Informationsaustausch gelte für Steuerjahre beziehungsweise Veranlagungszeiträume, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen.
Zu Demaart
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