Nach dem jüngsten Antiterroreinsatz in Brüssel hat die belgische Polizei Fingerabdrücke des flüchtigen Paris-Attentäters Salah Abdeslam gefunden.
20.03.2016: Gegen den in Brüssel gefassten mutmasslichen Paris-Attentäter Abdeslam ist in Belgien offiziell ein Ermittlungsverfahren wegen Terrorvergehen eingeleitet worden. Er sitzt derzeit in einem Hochsicherheitsgefängnis in Brügge. (dapd/John Thys)
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Bei einer Anti-Terror-Operation im Brüsseler Stadtteil Molenbeek wird am Freitag der Paris Attentäter Salah Abdeslam angeschossen und verhaftet. (Tageblatt/Geert Vanden Wijngaert)
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Hier wird Abdeslam medizinisch versorgt. (Twitter/CRDI News)
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Seine Verlegung nach Brügge wurde von schwerbewaffneten Polizisten begleitet. (dapd/Stephanie Demasure)
16.03.2016: Einen Tag nach dem Anti-Terror-Einsatz in Brüssel nennt die Staatsanwaltschaft Details. Bei dem Einstatz wurden vier Polizisten verletzt. Auf sie wurde mit einem Schnellfeuergewehr geschossen. Eine Kugel traf die Dienstwaffe eines Polizisten. (dapd/str)
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Der Schütze wurde von einem Sondereinsatzkommando wenig später erschossen, bestätigt der Sprecher der Staatsanwaltschaft. (dapd/Laurie Dieffembacq)
Noch immer wird nach den zwei Flüchtigen gefahndet. (dapd/John Thys)
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Mehrere belgische Polizisten sind am Dienstagmorgen (15.03.2016) während einer Anti-Terror-Razzia in der Hauptstadt Brüssel angeschossen und leicht verletzt worden. Einer der Schützen wurde am Nachmittag erschossen. (Tageblatt-Archiv/Yves Herman)
Scharfschützen hatten ein Haus umstellt. Über die Dacher nahmen Scharfschützen die Fenster des Gebäudes ins Visier. (Tageblatt-Archiv/Yves Herman)
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Polizisten haben den Stadtteil Forest abgeriegelt. (Tageblatt/Thierry Monasse)
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Monatelang suchte ganz Europa nach dem Paris-Attentäter Salah Abdeslam. Am Freitag (18.03.2016) wurde er in Brüssel gefasst. (Tageblatt/Uncredited)
Frankreichs Staatspräsident François Hollande forderte von Belgien eine rasche Auslieferung. Abdeslams (Olivier Hoslet)
Spurensuche in Brüssel nach der Festnahme des Top-Terroristen. (dapd/Dirk Waem)
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Angspannte Lage am Freitagabend (18.03.2016) nach der Verhaftung des Paris Attentäters Salah Abdeslam in Molenbeek. Die Polizei sichert das Sperrgebiet mit Hunden ab. (Laurent Dubrule)
Nach dem jüngsten Antiterroreinsatz in Brüssel hat die belgische Polizei Fingerabdrücke eines Helfers der Attentäter von Paris gefunden. In einer durchsuchten Wohnung im Vorort Forest seien Fingerabdrücke von Salah Abdeslam entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Abdeslam gilt als einer der Hauptverdächtigen der Anschläge vom 13. November, bei denen 130 Menschen getötet wurden, und ist bis heute auf der Flucht. Belgische und französische Polizisten hatten am Dienstag im Zuge der Ermittlungen zu den Pariser Anschlägen eine Wohnung in Forest durchsucht. Dabei gerieten sie unter Beschuss.
Auf der Flucht
Vier Polizisten wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Ein Verdächtiger wurde bei dem Schusswechsel getötet. Neben der Leiche fand die Polizei eine Fahne der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat sowie ein Buch über den Salafismus. Zwei Verdächtige, die die Schüsse auf die Beamten abgaben, konnten fliehen. Islamisten hatten am 13. November bei einer Reihe koordinierter Attacken in Paris 130 Menschen getötet.
Zu der schwersten Anschlagsserie in der Geschichte Frankreichs bekannte sich der IS. Mehrere der Attentäter von Paris stammten aus dem Brüsseler Problemviertel Molenbeek und waren den Sicherheitsbehörden bekannt. Salah Abdeslam soll die Attentäter, die sich vor dem Stade de France in die Luft sprengten, mit einem Auto zu dem Stadion gefahren haben.
Womöglich sollte er sich auch selbst in die Luft sprengen: Im Pariser Vorort Montrouge wurde ein Sprengstoffgürtel gefunden, der ihm zugeordnet wurde. Nach den Pariser Attentaten floh Abdeslam offenbar mit Komplizen nach Belgien.
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