Mit der Reform soll es künftig neue Karrieren bei der Luxemburger Polizei geben. Einerseits wird es dann möglich sein eine Redaktor-Karriere anzustreben, andererseits wird eine Karriere «Bachelor» eingeführt. Die Beamten der «carrière supérieure» bei der Polizei können sich über etwas mehr Geld freuen. Sie bekommen eine sogenannte «prime d’astreinte», also eine Zulage für unregelmäßiges Arbeiten.
Auch über das Zusammenlegen der Kommissariate wurde diskutiert. Hier gibt es drei Möglichkeiten: Die Gemeinden einigen sich auf eine Fusion, es wird eine zweijährige Testphase eingeführt oder es bleibt beim jetzigen Status Quo. Die meisten Gemeinden hätten gerne eine zweijährige Testphase.
Ganze drei Stunden lang diskutierten Innenminister Dan Kersch, Verteidigungsminister Etienne Schneider, der Generaldirektor der Polizei Philippe Schrantz und die Gewerkschaft SNPGL.
Die Reform soll möglicherweise noch vor der Sommerpause der «Chamber» auf dem Tisch liegen. Davor muss noch eine Debatte im Parlament geführt werden. Diese soll im Juni stattfinden.
Réforme de @PoliceLux : réunion ce matin avec les syndicats & associations du personnel, en présence de @dan_kersch pic.twitter.com/PVuxeRsIxU
— Etienne Schneider (@EtienneSchneide) 25 avril 2016
Die Reform kommt, nachdem im Juni 2015 ein Audit bei der Polizei durchgeführt wurde. Es wurden viele Mängel aufgefunden, auch solche die die innere Sicherheit gefährden.
Zu Demaart
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