Sonntag25. Januar 2026

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Netanjahu vergleicht Iran mit Al-Kaida

Netanjahu vergleicht Iran mit Al-Kaida
(dpa)

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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in der Vollversammlung der Vereinten Nationen eindringlich vor einem mit Atomwaffen bewaffneten Iran gewarnt.

Nichts stelle eine größere Gefahr für den Weltfrieden dar als ein Iran, der in den Besitz atomarer Waffen gelangt sei, sagte Netanjahu am Donnerstag in New York. Der israelische Ministerpräsident stellte das umstrittene Atomprogramm Irans in den Mittelpunkt seiner Rede. Er verglich das Land mit dem Terror-Netzwerk Al-Kaida. «Es macht keinen großen Unterschied, ob sich diese Waffen in den Händen der gefährlichsten terroristischen Organisation oder des gefährlichsten terroristischen Regimes befinden», sagte Netanjahu. Jetzt gehe es um das «Überleben seines Landes». Alle internationalen Verhandlungen hätten bislang nichts gebracht.

Netanjahu hat von der internationalen Gemeinschaft eine «rote Linie» gegen das iranische Atomprogramm verlangt. «Rote Linien führen nicht zum Krieg. Rote Linien halten vom Krieg ab»,sagte Netanjahu. Dies sei der einzige Weg, um den Iran davon abzubringen, an eigene Atomwaffen zu kommen. Alle Verhandlungen und Sanktionen hätten bislang nichts gebracht.

Drohungen

Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an der Atombombe zu arbeiten. Mehrfach hat Netanjahu deshalb mit einem Militärschlag gedroht. Der Versuch, US-Präsident im Atomstreit zu einem Ultimatum an den Iran zu bewegen, blieb bislang jedoch ohne Erfolg. Wegen der Drohungen gibt es an Netanjahu auch international Kritik.

Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an der Atombombe zu arbeiten. Mehrfach hat Netanjahu deshalb mit einem Militärschlag gedroht. Der Versuch, US-Präsident im Atomstreit zu einem Ultimatum an den Iran zu bewegen, blieb bislang jedoch ohne Erfolg. Wegen der Drohungen gibt es an Netanjahu auch international Kritik.