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«Nationalismus darf nicht wieder Trumpf sein»

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Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn warnt vor einem Erstarken des Front Nation (FN) bei den Regionalwahlen in Frankreich. Nationalismus dürfe nicht wieder Trumpf sein in Europa.

Vor der zweiten Runde der Regionalwahlen in Frankreich hat der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn vor einem weiteren Erstarken der rechtsextremen Partei Front National (FN) gewarnt. Er wolle sich nicht vorstellen, «dass diese politische Tendenz in die oberen Sphären des Staats durchschlägt», sagte Asselborn, im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Luxemburg hält zuzeit den Vorsitz im EU-Rat. Die Franzosen müssten verhindern, «dass Europa in eine Tendenz verfällt, wo der Nationalismus wieder Trumpf ist und alles, was europäisch ist, in die Brüche geht».

In der ersten Runde der Regionalwahlen war die FN am vergangenen Sonntag mit 27,7 Prozent stärkste Kraft geworden. Drei Wochen nach den Anschlägen von Paris stimmten mehr als sechs Millionen Franzosen für die ausländer- und islamfeindliche Partei, die in sechs der 13 französischen Regionen an erster Stelle landete.

Das konservativ-bürgerliche Lager um den früheren Staatschef Nicolas Sarkozy kam mit 26,7 Prozent auf den zweiten Platz, die regierenden Sozialisten von Präsident François Hollande landeten mit 23,1 Prozent abgeschlagen auf Platz drei. In der zweiten Runde der Wahlen am Sonntag könnte die FN nun drei Regionen erobern.

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