An der «5+5-Konferenz» nahm auch EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso teil. In der Abschlusserklärung des Treffens wurde das Blutvergießen in Syrien scharf verurteilt. Die derzeitige Situation sei nicht länger hinnehmbar. Der Tunesische Präsident Moncef Marzouki schlug die Bildung einer Gruppe vor, die sich um Hilfen für die Flüchtlinge kümmern soll.
Das Treffen in La Valetta wurde vom Kampf gegen Terrorismus und Gesetzlosigkeit sowie dem Thema Migration dominiert. Maltas Ministerpräsident Lawrence Gonzi sagte, die Mittelmeer-Region habe sich in den vergangenen Jahren gewaltig verändert. Demokratie und Aufstiegsstreben seien auf dem Vormarsch.
Die sogenannte 5+5-Gruppe war Anfang der 90er Jahre gegründet worden und vereint die nordafrikanischen Länder Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien und Tunesien sowie von europäischer Seite Spanien, Frankreich, Italien, Malta und Portugal.
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