Samstag14. Februar 2026

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Mit Macheten umgebracht

Mit Macheten umgebracht
(AFP/md. Abdullah Iqbal)

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In der Stadt Rajshahi ist ein Universitätsprofessor am Samstag von Unbekannten auf offener Straße mit Macheten ermordet worden. Die Polizeit vermutet Islamisten hinter der Tat.

Der 58-jährige Professor für Englisch Rezaul Karim Siddique wurde von hinten mit Macheten angegriffen, als er sich in seiner Heimatstadt Rajshahi (im Nordwesten des Bangladesch) zu einer Bushaltestelle begab. Er unterrichte dort an der öffentlichen Universität. Die Attentäter hätten mindestens drei Mal auf seinen Hals geschlagen, der bis zu 80 Prozent durchtrennt worden sei, sagt der örtliche Polizeichef, Mohammad Shamsuddin, der französischen Presseagentur AFP. Die Polizei vermutet islamische Extremisten hinter dem Anschlag. Der Modus Operandi ähnele anderen Morden, die in letzter Zeit von den radikalen Islamisten verübt worden, sagte er. Es sei bereits der vierte Universitätsprofessor der in Rajshahi ermordet wurde.

Mittlerweile hat sich der Islamische Staat zu dem Anschlag bekannt. Der IS habe den Mann getötet, weil er zum Atheismus aufgerufen haben. Einem Kollege zufolge, habe Rezaul Karim Siddique jedoch nie etwas öffentlich gegen die Religion gesagt oder geschrieben.