Auf Kirchberg wolen die EU-Agrarminister am Dienstag darüber diskutieren, wie den Bauern in der aktuellen Milchkrise geholfen werden kann. Dabei geht es um Details zu dem von der EU beschlossenen Hilfsprogramm von 500 Millionen Euro. Die Landwirte machen sich kaum Hoffnungen, dass bei dem Treffen was rauskommt.
Landwirte haben am Dienstagmorgen den Grenzübergang Sterpenich (Belgien) blockiert. Anschließend fuhren rund 50 Traktoren in Richtung Luxemburg-Stadt. Die Polizei begleitete die Landwirte bei ihrer Protestfahrt und versuchte den morgendlichen Berufsverkehr in den Griff zu bekommen.
Luxemburger Milchbauern bleiben daheim
Inzwischen sind die Bauern auf Kirchberg angekommen. Einige haben sich mit gefüllten Güllefässer vor dem Tagungsort positioniert. Die Polizei hat vorgesorgt und sich schweres Material in Belgien geliehen. Wasserwerfer und Schlagstöcke stehen bereit. Es werden mehrere hundert Demonstranten erwartet.
Die Luxemburger Milchbauern (LDB) distanzieren sich von der Aktion auf Kirchberg. Unsere Milchbauern werden sich nicht daran beteiligen, heißt es am Dienstag in einer kurzen Mitteilung.
Aus Protest gegen niedrige Milchpreise hatten bereits am Montag Landwirte aus Luxemburg, Belgien und Deutschland eine Reihe europäischer Agrarminister im Norden Luxemburgs aufgehalten.
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