
Mehrere Augenzeugen hatten den Mann mit seinem Wagen Freitagnacht in der rue du Parc gesehen und an die Polizei verpfiffen. Der Autofahrer hatte versucht über eine Treppe auf das dortige Schulgelände zu fahren. Laut Polizei fuhr er mit seinem Wagen zunächst die sechs Stufen hoch und wieder runter.
Die Augenzeugen zwangen den Autofahrer anzuhalten. Es gelang ihnen, dem Mann die Schlüsse abzunehmen. Die Polizei nahm den Mann mit auf die nächste Wache. Dort stellte sich heraus, dass er einen Atemalkoholwert von 4,2 Promille hatte.
Promille
Das Auto des Mannes wurde sichergestellt. Es war sowieso nicht mehr fartüchtig. Durch seine Aktion auf der Treppe in Richtung Schule wurde das Auto erheblich am Unterboden beschädigt.
Wie stark der Alkoholgehalt des Blutes nach einigen Gläsern steigt, hängt von Gewicht, Geschlecht und körperlicher Verfassung ab. Hormonell bedingt baut die weibliche Leber Alkohol langsamer ab und ist für gesundheitliche Schäden anfälliger. Wer müde ist oder länger nichts gegessen hat, ist für die Wirkung des Alkohols besonders empfänglich.
Alkoholvergiftung
Bereits bei 0,2 Promille im Blut verändern sich subjektives Erleben und persönliches Verhalten. Man fühlt sich zwangloser, der Widerstand gegen weiteren Alkoholkonsum sinkt, Sehfähigkeit und Konzentration lassen nach. Bei etwa einem Promille beginnt das Rauschstadium, es kommt zu Gleichgewichts- und Sprachstörungen.
Bereits zwei Promille stören Gedächtnis und Orientierung. Über drei Promille können zur Alkoholvergiftung führen – schlimmstenfalls zum Tod durch Atemstillstand. Geübte Trinker überleben bisweilen mit extremen Alkoholwerten im Blut: 1 Promille bedeutet, dass 1 Liter Blut 1 Milliliter reinen Alkohol enthält.
Zu Demaart
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