Das Spielen der Luftgitarre erfordert von den Teilnehmern besonders pantomimisches Geschick, denn bewertet werde nicht nur das imaginäre Gitarrenspiel sondern auch die Ausdrucksfähigkeit hinsichtlich der musikalischen Botschaft, heißt es in den Regeln. Auf den Gewinner warte eine durchsichtige E-Gitarre aus Acryl, sagte Hanna Jakku vom Luftgitarrenbüro in Oulu.
Die Luftgitarrenweltmeisterschaften wurden zum ersten Mal 1996 in Finnland ausgetragen. Was als Jux begann, lockt inzwischen bis zu 8000 Zuschauer in die Stadt am Bottnischen Meerbusen, 600 Kilometer nördlich von Helsinki. Die Finnen messen sich gern in ungewöhnlichen Disziplinen. Auch im Gummistiefelweitwerfen, Moorfußball und Handywerfen gibt es internationale Wettbewerbe.
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