Auf Anfrage des Tageblatt sagte Justizsprecherin Diane Klein, dass im Fall des Jagdunfalls in Fentingen keine neuen Elemente auf dem Tisch liegen.
Worum geht es? Gegen 17.30 Uhr saß am Samstag eine Frau mit Freunden auf einer Terrasse im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Fentingen. Plötzlich zischt es und die Frau bricht auf ihrem Stuhl zusammen. Sie wurde von einer Kugel in den Unterkiefer getroffen und schwer verletzt. Ihr Gesicht sei jetzt für immer entstellt, beklagt sie sich nach der Not-OP in Medienberichten.
Waffen beschlagnahmt
Sofort wurden Ermittlungen aufgenommen. Man verdächtigt Jäger, die in der Nähe ihrem Hobby nachgingen. Die Gewehre der fünf Männer wurden beschlagnahmt. Die ballistische Analyse der Waffen sei noch nicht abgeschlossen, so Klein am Donnerstag. Ob es ein Querschläger oder ein gezielter Schuss war, könne man noch nicht sagen, so Klein. Bei der Munition soll es sich laut «L’essentiel» um ein großkalibriges Geschoss handeln.
Des Weiteren befindet sich ein Schießstand in der Nähe der Terrasse. Kann die Kugel von da her kommen? Weitere Ermittlungen sollen Licht ins Dunkel bringen. Der Präsident des Schießvereins dementiert gegenüber «L’essentiel» jedoch, dass sein Club etwas mit dem Schuss zu tun habe. Die Schießstände würden in der entgegengesetzten Richtung der Häuser liegen.
Zu Demaart
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