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Mehr Bildung und weniger Abbrecher

Mehr Bildung und weniger Abbrecher
(dpa)

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In der Wachstumsagenda "Europa 2020" haben mehrere EU-Länder die Bidlungsziele bereits erreicht. Darunter ist auch Luxemburg.

In Europa erreichen immer mehr Menschen einen Hochschulabschluss. Das ist ein Bildungsziel in der Wachstumsstrategie, die 2010 auf den Weg gebracht wurde. Die «Europa 2020» Strategie sieht eine Quote von 40 Prozent für Hochschulabsolventen und höchstens zehn Prozent für Schulabbrecher bis zum Jahr 2020 vor. Lag sie in der EU (28 Länder) 2002 noch bei 24 Prozent, ist sie bis 2013 auf 37 Prozent gestiegen.

Luxemburg lag 2013 bei 52,2 Prozent. Damit auf dem zweiten Platz hinter Irland mit 52,6 Prozent. Zum Vergleich, im Jahr 2002 waren es hierzulande 23,6 Prozent. Der baltische Staat Litauen landet mit 51,3 Prozent auf dem dritten Platz.

Abbrecher

Nachbar Frankreich kommt auf 44 Prozent, Belgien auf 42,7 Prozent. Sie haben das Ziel damit auch bereits 2013 erreiht. Deutschland lag im vergangenen Jahr bei 33,1. Schlusslichter in der aktuellen Eurostat-Studie sind Italien (22,4%), Rumänien (22,8%), Kroatien (25,9%) und Malta (26,0%).

Im Vergleich zu 2005 verringerte sich der Anteil der frühzeitigen Schul- und Ausbildungsabgänger. Bei den 18- bis 24-Jährigen, die Schule oder Ausbildung frühzeitig abbrechen, ist ein stetiger Rückgang von 14,9 Prozent im Jahr 2007 auf 11,9 Prozent im Jahr 2013 zu verzeichnen. In Luxemburg lag der Anteil im vergangenen Jahr bei 6,1 Prozent. Unser Nachbar Belgien kommt hier auf 11 Prozent. Die Deutschen auf 10,4 und Frankreich auf 9,7 Prozent. Noch Niedriger liegen die Kroaten mit 3,7 Prozent, gefolgt von Slowenien (3,9 Prozent), die Tschechische Republik (5,4 Prozent) und Polen (5,6 Prozent).