«Welcher Politiker soll in Zukunft in Luxemburg eine wichtige Rolle spielen?» Diese Frage hat TNS-ILReS im Auftrag des Tageblatts Wählern der Vier Wahlbezirke gestellt. Nach dem Osten, wo die CSV-Politiker zulegen konnten, veröffentlicht das «Tageblatt» am Donnerstag die Resultate des Nordens.
" class="infobox_img" />PID-Chef Jean Colombera ist bei 70 Prozent der Befragten in Ungnade gefallen. (Hervé Montaigu)
Dort sieht das Bild ganz anders aus, als im Osten, denn hier schneiden die Politiker der Regierungsparteien gut ab, im Gegensatz zu den Oppositionspolitikern der CSV. So verbessert Sozialminister Romain Schneider (LSAP) sein Resultat um fünf Punkte und erobert so den ersten Platz des Rankings, vor Martine Hansen (CSV), die zwar einen Punkt verliert, sich aber auf dem zweiten Platz halten kann. Einer der Verlierer im Norden ist der ehemalige Minister Marco Schank (CSV), der gleich zehn Punkte einbüßt und auf den dritten Rang abrutscht. Der Staatssekretär von «déi gréng» Camille Gira macht zwei Punkte gut und ist mit 49 Punkten vierter, vor André Bauiler (DP), der drei Punkte verliert und auf nurmehr 46 Punkte kommt. Der CSV-Abgeordnete Ali Kaes hatte bei der letzten Umfrage im Juni 2014 durch sein Nordstraßen-Lobbying elf Punkte zugelegt. Er verliert nun aber wieder ein Teil dieses Zuspruchs (fünf Punkte).
Die «Negativliste» (Liste der Politiker, die keine wichtige Rolle mehr spielen sollen) wird mit 70 Prozent vom PID-Chef Jean Colombera angeführt.
Die kompletten Resultate werden am Donnerstag in der «Tageblatt»-Print-Ausgabe veröffentlicht. Am Freitag dann folgt das Zentrum und am Samstag der Süden.
Zu Demaart
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