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Man ist sich fast einig

Man ist sich fast einig
(dpa)

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Die Gewerkschaften der Sekundarlehrer und Schulminister Claude Meisch haben sich am Montag "geeinigt". Die Gewerkschaften wollen die Lehrer aber noch über die Einigung abstimmen lassen.

Es sieht nach einer endgültigen Einigung aus. Beim 4. Schlichtungstreffen zwischen Schulminister Claude Meisch (DP) und den Gewerkschaften der Sekundarlehrer gibt es beim Thema Altersentlastung eine Einigung. Die altersbedingte Reduzierung des Lehrauftrags wird beibehalten, aber zum Teil in eine Präsenzstunde umgewandelt, heißt es nach dem Treffen von SEW-Gewerkschafter Jules Barthel.

Logo" class="infobox_img" /> SEW-Gewerkschafter Jules Barthel

Die Gewerkschaft will die Details jetzt den Sekundarlehrern auf den Tisch legen und abstimmen lassen. Gibt es eine Mehrheit, will man die Einigung unterschreiben. Die Präsenzstunde muss laut Barthel zum «Wohle der Schüler» eingesetzt werden.

Monatelanger Streit

Barthel zeigte sich besonders erfreut darüber, dass der «coefficient réducteur» (Gehalt nur für tatsächlich geleistete Unterrichtsstunden) für die Sekundarlehrer «vom Tisch ist.» Einzig bei der Ausbildung von Lehrern könnte der «coefficient réducteur» noch zum Tragen kommen.

Das Abkommen zwischen den Lehrergewerkschaften Feduse, Apess, SEW und dem Bildungsminister Claude Meisch sieht zudem eine Neuerung bei der Aufsicht während den Schulpausen vor. In Zukunft sollen die Erzieher diese Aufgabe übernehmen.

«Solidarischer Beitrag»

Seit Monaten herrschte ein Konflikt im Unterrichtswesen der Sekundarschule, der seinen bisherigen Höhepunkt in einem Schlichtungsverfahren zwischen Claude Meisch und den Lehrergewerkschaften gefunden hatte. Der Minister will, dass die Sekundarlehrer beim Sparen «ihren solidarischen Beitrag leisten».

Die Lehrergewerkschaften Feduse, Apess und SEW sahen dies jedoch anders. Sie lehnten die Sparpläne der Regierung strikt ab, weil diese oberflächlich und ungerecht seien. Sämtliche Reformen werden vermutlich erst für im Schuljahr 2016/17 greifen.

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