Die staatliche Finanzspritze für die Universität in Luxemburg fällt in den kommenden drei Jahren kleiner aus. «Im Rahmen unseres Vierjahresplans hatten wir 670 Millionen Euro vorgeschlagen. Wir haben 565 Millionen bekomme, kritisiert der scheidende Uni-Direktor Rolf Tarrach auf RTL.
" class="infobox_img" />Rolf Tarrach: «Die Forschung, die wir entwickelt haben braucht eine Kontinuität.»
Er macht sich Sorgen um den Forschungsstandort Luxemburg. «Die Forschung, die wir entwickelt haben braucht eine Kontinuität. Aber durch steigende Kosten wie zum Beispiel bei den Gehälter, haben wir jetzt 13 Prozent weniger bei den Mitteln, mit denen wir eigentlich was machen können. Man hätte mit uns Reden sollen. Das hat man aber nicht gemacht,» so die Kritik von Tarrach.
Keine Antwort
Tarrach kritisiert auch, dass es zur Finanzierung des Universitätsstandort Belval von der Regierung bis heute keine Antwort gibt. «Die Gebäude werden fertiggestellt und uns übergeben. Man kann aber noch nicht umziehen. In den Gebäuden müssen noch Strukturarbeiten durchgeführt werden (Inneneinrichtung, Strom etc.)
«Wir haben vor drei Jahren die Regierung informiert, was das global für die damals zwölf Gebäude bedeuten würde. Die drei Jahre sind vergangen und die Situation ist noch völlig unklar,» so Tarrach
«Eine Uni, die erst zehn Jahre alt ist, kann man sehr schnell töten. Und das hoffe ich nicht,» unterstreicht der Universitäts-Direktor.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können