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Zeuge: Es war nicht der Förster

Zeuge: Es war nicht der Förster

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LUXEMBURG - Familie Schommer trat am Mittwoch erneut vor Gericht auf. Es geht um den Verdächtigen am Findel rund um den 9. November 1985. Der Förster war es nicht.

Am Mittwoch dauert der Prozess nur knappe 30 Minuten. Im Zeugestand stehen sich das Ehepaar Schommer-Leonardo und der Förster Jean-Claude de Waha-Baron gegenüber. Dem Ehepaar werden Fotos vom Förster und von einem verdächtigen Fahrzeug gezeigt. Doch diese stimmen nicht überein.

Der Förster erklärt vor Gericht, dass er sich nach dem Attentat auf Findel dort in der Nähe aufhielt, weil er sich gerade auf dem Weg zur Arbeit befand. Der Anwalt der Verteidigung, Gaston Vogel, glaubt, dass der Zeuge bewusst eingesetzt wurde um von den Prinzen abzulenken. Es kommt zu einem Schlagabtausch zwischen Richter und Verteidigung. Anwältin Lorang kritisiert, dass wegen des verdächigen Autos am Findel nie richtig ermittelt wurde: «Wäre alles richtig gelaufen, hätte de Waha schon viel früher gehört werden können.»

Bob Schommer bekräfigt vor Gericht, dass es sich bei dem Förster nicht um den Verdächtigen von damals am Findel handelt. Der Förster seinerseits kann sich auch nicht an die Familie Schommer damals erinnern.

Zu Beginn des Prozesstages hatte Anwalt Gaston Vogel zum Thema «Stay Behind» moniert, ihm würden noch immer wichtige Unterlagen aus jener Zeit fehlen und fordert Details aus Italien.