Dies ist ein Teil der Antwort von Beschäftigungsminister Nicolas Schmit auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten André Bauler (DP). Dieser wollte u.a. wissen, welche Ausbildungswege am stärksten durch «intellektuelle» Arbeitslosigkeit betroffen sind und für welche hoch qualifizierten Stellenangebote nicht genügend Anwärter auf dem Markt sind.
Das Instrument mit dem die ADEM misst, für welche Jobs nur ungenügend Anfragen vorhanden sind, ist das der «Lebensdauer» besagter Angebote, erläutert der Minister.
Die ADEM hat weiter untersucht, welche Art von Jobsuchenden mit mehr als drei Jahren postsekundärer Ausbildung eingeschrieben sind. Im Dezember 2014 waren dies zum Beispiel 143 Juristen, 233 Wirtschaftswissenschaftler (économistes), 76 Sprachwissenschaftler, 135 Betriebswirtschaftler und 102 Informatiker. Im Vorjahr haben 82 junge Menschen das Instrument des CIE („contrat d’initiation à l’emploi“) und 6 jenes des Berufseingliederungsvertrages (CAE) genutzt. Der Berufseingliederungsvertrag (CAE) zielt darauf ab, jungen Menschen mit oder ohne Schulabschluss, Hochschulabschluss oder Berufsausbildung eine Vorbereitung und eine praktische und theoretische Weiterbildung zu ermöglichen, damit sie ihre Fertigkeiten verbessern können und einen leichteren Einstieg oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erhalten. Der CAE steht jungen Arbeitsuchenden aller Qualifikationsstufen unter dreißig Jahren offen, die seit mindestens drei Monaten beim Arbeitsamt als arbeitssuchend gemeldet sind.
Berufliche Neuorientierung
Daneben bietet die ADEM mehrere Programme zur beruflichen Neuorientierung an, die auf hochqualifizierte Arbeitssuchende zutreffen können.
Für jene Studierenden, die ihre akademischen Studien aufgegeben haben, bietet der berufliche Orientierungsdienst der Verwaltung daneben eine Reihe von beruflichen Perspektiven, je nach Fähigkeiten und Interessen.
Auch das neue Instrument der «Garantie pour la jeunesse», so Nicolas Schmit kann von jungen intellektuellen Arbeitslosen bis 25 Jahre genutzt werden.
Zu Demaart
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