In einer parlamentarischen Frage an den Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, Claude Wiseler, wollte der ADR-Abgeordnete Gast Gibéryen kürzlich wissen, wie viele Unfälle mit schwerwiegenden Folgen, bei denen ein Auto- oder Motorradfahrer gegen einen Baum geprallt war, in den vergangenen zehn Jahren passiert seien.
Zudem stellte Gibéryen die Frage, ob der Minister daran denke, keine neuen Bäume mehr am Straßenrand zu pflanzen, um somit solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden, und welche Maßnahmen er sonst noch in diesem Zusammenhang durchzuführen gedenke.
Mit Leitplanken gesichert
Genaue statistische Angaben zu Kollisionen mit Bäumen der letzten zehn Jahre konnte Claude Wiseler nicht liefern. Er übermittelte lediglich die allgemeine Statistik aller Unfälle mit Verletzten und Toten.
Wiseler bestätigte jedoch, dass viele schwere Verkehrsunfälle durch eine Kollision mit einem Baum verursacht würden. Um dies zu verhindern, würden an den Stellen, an denen dies machbar sei, die Straßenbäume mit Leitplanken gesichert.
Jedoch sei es nicht möglich, alle Bäume entlang der Straße zu sichern, weil es dafür häufig an Platz mangele. Dasselbe gelte auch für Lampenpfosten, Mauern und Verkehrsschilder.
Auf besonders gefährlichen Strecken sei eine Arbeitsgruppe aus Experten dabei, Untersuchungen durchzuführen, so der Minister in seiner Antwort.
Eine weitere Sicherheitsmaßnahme bestehe schließlich darin, dass man bei Neuanpflanzungen zwei bis fünf Meter Abstand zwischen den Bäumen und der Straße lasse.
LL
Zu Demaart
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