Paul* war sein Leben lang ein begeisterter Kartenspieler. Sein Erfolg im Spiel hatte vielleicht ein wenig mit Glück zu tun; vor allem aber siegte er dank der Fähigkeit, sich alle Karten zu merken, die von seinen Gegnern weggeworfen oder aufgenommen wurden. Kurz: Er besaß ein phänomenales Gedächtnis.
Stichwort: Demenz
Eine Demenz (lat. Dementia = „ohne Geist“ bzw. Mens = Verstand, de = abnehmend) ist ein Defizit in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, das zu einer Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen führt und meist mit einer Erkrankung des Gehirns einhergeht.
Vor allem ist das Kurzzeitgedächtnis, ferner das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik, bei einigen Formen auch die Persönlichkeitsstruktur betroffen.
Heute sind verschiedene Ursachen von Demenzen geklärt; einige Formen können in gewissem Umfang behandelt werden, d. h. die Symptome können im Anfangsstadium verzögert werden. Die am häufigsten auftretende Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit. Es handelt sich dabei um eine sehr langsame, aber ständig fortschreitende Zerstörung von Nervenzellen und Nervenzellkontakten im Gehirn.
Bei der Pick-Krankheit handelt es sich um eine frontotemporale Demenz, d.h. es sind die Stirn- und Schläfenlappen betroffen. Bei dieser Form ist die soziale Verhaltensweise gestört.Beim Korsakow-Syndrom handelt es sich um eine Gedächtnisstörung, die durch übermäßigen Alkoholgenuss verursacht wird.
Quelle: Wikipedia & „Association Luxembourg Alzheimer“
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