Ardennerpferde sind beliebt als kräftige Arbeitstiere. Krabbenfang in der Nordsee, Waldarbeiten, Reinigungsaufgaben, ja sogar zur Müllabfuhr in Brüssel werden sie eingesetzt. Jetzt kommen die vielseitigen Vierbeiner als Gastarbeiter ins Großherzogtum, genauer gesagt in die Weinberge der luxemburgischen Mosel : Mit speziell entwickeltem Pflug-Geschirr zeigte der aus Bouillon stammende Belgier Hugo Beghuin, dass sein Brabançonner-Pferd Billy welches schon zum Krabbenfischen in der belgischen Nordsee im Einsatz war auch das Pflügen der schmalen Rebengassen des Weingutes Kox in Remich beherrscht.
Großer Vorteil der Bodenbestellung mit Pferden ist das geringe Kompressionsgewicht des Bodens verglichen mit den schwereren landwirtschaftlichen Traktoren. Hinzu kommt eine geringere Umweltbelastung der Weinreben durch Abgase. Der Respekt der Qualitätskette im Weinbau sei das A und O, damit ein guter Tropfen Wein in die Flaschen kommt, hieß es am Montag.
Die Brabançonner-Pferde sind schwerer und kräftiger als die Ardenner-Rasse, diese wiederum ist weniger nervös und belastbarer. Optisch passen die Vierbeiner allemal in die Weinberge.
Zu Demaart




























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