Zwölf LKW wiesen drastische technische Mängel auf. Sie konnten jedoch an Ort und Stelle repariert werden, sodass die Brummifahrer ihre Fahrt fortsetzen konnten, heißt es in einer Mitteilung der Zollbehörde. Zwei Aufliegern wurde aber die Weiterfahrt verwehrt. Sie wurden durch einen Spezialdienst abgeschleppt.
Ein rumänischer LKW-Fahrer hatte die Bremsbeläge seines Anhängers ausgebaut und sie unterwegs einem Kollegen übergeben, da dieser erhebliche Bremsprobleme mit seinem Auflieger hatte, so der Zoll. Ein polnischer Fahrer dessen Bremsanlage ebenfalls nicht funktionierte löste kurzerhand seine Bremsleitungen und band diese mittels Kabelbinder unter dem Anhänger fest. Bei einem weiteren Auflieger aus Spanien funktionierten die Bremsen nicht, obwohl dieser mit 15.500 Liter gefährlichen Stoffen unterwegs war. An einem weiteren Anhänger mussten vier Reifen auf der Stelle gewechselt werden. Ein Kleinlaster war derart stark durchgerostet, dass der Luftkessel des Kompressors der Bremsanlage nur noch an einer einzigen Strebe an der Unterseite der Karosserie baumelte.
Insgesamt wurden bei einem Fahrer nicht weniger als 18 Verstöße wegen nicht Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten festgestellt.
Ein ungarischer Fahrer schließlich hatte in einem Zeitraum von 28 Tagen den digitalen Tacho seines Lasters 51-Mal manipuliert.
Zu Demaart
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