Im Schuljahr 2012/2013 waren 408 Schüler im letzten Jahr ihrer Berufsausbildung eingeschrieben, heißt es seitens Unterrichtsministeriums. Nach der 12e erhalten die Schüler ein Berufszeugnis, entweder ein CCP (Certificat de capacité progessionnelle) oder ein DAP (Diplôme d’aptitude professionnelle). Acht Personen waren Kandidat für ein Techniker-Diplom (DT). Sie machten eine Ausbildung zum Flugzeug-Mechaniker. Der Jahrgang 2012/2013 war aber laut Ministerium im ersten Anlauf kein guter: Nur 48,3 Prozent der CCP- und DAP-Schüler erhielten ihr Abschlusszeugnis.
Die Schüler, die einen oder mehrere Tests nicht bestanden haben, hatten aber die Möglichkeit, im Dezember und im Juli des Schuljahres 2013/2014 eine Nachprüfung zu machen. Viele von ihnen schafften die Prüfung, sodass die Erfolgsquote auf 75 Prozent steigt. Bei den CCP-Schülern erhielten alle ihren Abschluss. Beim DAP fielen aber immer noch 100 von 366 Schülern durch. Das Techniker-Diplom wurde an sechs Personen überreicht.
Ehe man seinen Abschluss erhält, muss man ein ntegriertes Endprojekt (projet intégré final – PIF) umsetzen. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das zeigen soll, dass die Schüler die für ihren Beruf erforderlichen Kompetenzen erworben haben. Beim CCP fielen vier Personen hier durch, beim DAP waren es 64. Auch hier konnten die Kandidaten einen zweiten Anlauf unternehmen.
Viele brechen ab
Im Schuljahr 2010/2011 waren 563 Schüler in den 10e-Klassen der neuen reformierten Berufsausbildung eingeschrieben, heißt es in der Mitteilung. Davon erhielten bisher nur 44,4 Prozent ein Abschlusszeugnis. 43,9 Prozent seien Schulabbrecher, wird betont. 11,7 Prozent sind noch immer in der Ausbildung.
Die beliebteste Ausbildung beim CCP ist der Lieferant, vor dem Anstreicher. Beim DAP liegt der Verkäufer vorne, gefolgt vom Frisör, dem Elektriker und dem Landschaftsgärtner.
Zu Demaart
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