Am Donnerstagabend in Luxemburg-Stadt verursachte ein Autofahrer einen Unfall und flüchtete. Er bemerkte dabei nicht die rote Ampel und prallte gegen den vor ihm stehenden Wagen. Aufgrund der Erkennungstafel, die beim Unfall zu Boden gefallen war, ermittelte die Polizei den Besitzer. Der Wagen war auf eine Firma zugelassen. Deren Chef wollte jedoch weder den Namen des Unfallverursachers nennen, noch die Fahrzeugpapiere vorzeigen. Das Fahrzeug wurde deswegen beschlagnahmt.
Prügel und Pfefferspray
Am Freitag Morgengegen 5 Uhr kam es in der rue de Bouillon zu einer Schlägerei. Dabei wurden zwei Polizisten verletzt. Die Personen wollten unbedingt in die Disco hinein. Die Türsteher wollten sie jedoch nicht einlassen, was zur Schlägerei führte. Verstärkung von der Polizei musste herbeigeruffen werden.
Währenddem hatte das Sicherheitspersonal die Türen verschlossen, um damit die anderen Besucher zu schützen. Es gelang allerdings den Radalierern die Türen einzuschlagen. Beim Eintreffen der Sicherheitskräfte griffen sie die Beamten mit Stühlen, Tischen und Stangen an. Die Beamten griffen zum Pfefferspray.
Es folgte eine Handgemenge, dem sich noch weitere Personen anschlossen. Dabei wurden zwei Polizisten und eine Person verletzt. Erst als zusätzliche Beamten herbeikamen, konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Es stellte sich dabei heraus, dass mehrere Randalierer im Besitz von Messern waren. Zwei Männer wurden festgenommen.
Drogendealer verhaftet
Im Laufe des Monats Juni gelang es der Polizei, sechs Drogendealer im Osten und im Zentrum des Großherzogtums zu verhaften. Jugendliche verkauften an eine sehr junge Kundschaft bis zu 4 Kilogramm Marihuana und 750 Gramm Haschich. Sie handelten in der Umgebung von Schrassig, Schuttrange, Grevenmacher sowie bei der «Kinneékswiss» in der Haupstadt.
Bei den Hausdurchsuchungen in Grevenmacher, Schrassig und Luxemburg beschlagnahmten die Polizisten diverse Drogenustensilien, zwei Autos die zu Drogenfahrten dienten, eine größere Geldsumme sowie Marihuana und Haschisch.
Die sechs Festgenommenen wurden dem Untersuchungsrichter in Luxemburg vorgeführt, welcher gegen die beiden Haupttäter Untersuchungshaft anordnete.
tageblatt.lu
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