Zur traditionellen Springprozession sind rund 9500 Menschen am Dienstag in die Abtei-Stadt Echternach gepilgert.
21.05.2013 Bei Nieselregen und kühlen Temperaturen fand am Dienstag in Echternach die traditionelle Springprozession statt. (Jean-Claude Ernst)
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Die Springprozession endet mit einem Besuch der Echternacher Basilika. (Jean-Claude Ernst)
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Auch statteten Guillaume und Stéphanie den Schülern des Echternacher Lyzeums einen Besuch ab. (Maximilien Ernst)
Gemeinsam mit den Schülern zog das erbgorßherzogliche Paar durch die Straßen der Abtei-Stadt Echternach. (Jean-Claude Ernst)
Die Gläubigen springen bei der alljährlichen Prozession in Fünfer-Reihen von einem Bein auf das andere vorwärts und seitwärts. (Jean-Claude Ernst)
Laut Überlieferung war dies früher eine Art Heiltanz. (Jean-Claude Ernst)
Heute wird das Springen auch als Buße sowie als Ausdruck von Frömmigkeit und Lebensfreude betrachtet. (Jean-Claude Ernst)
Die Springprozession ist ökumenisch ausgerichtet. (Jean-Claude Ernst)
Tausende Pilger bewegten sich zu Polkamusik betend und springend durch die Straßen der gut 5000-Einwohner-Stadt. (Jean-Claude Ernst)
Willibrord wird auch "Apostel der Benelux" genannt. (Jean-Claude Ernst)
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Mit dabei ist auch das erbgroßherzogliche Paar Guillaume und Stéphanie. (Jean-Claude Ernst)
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(Maximilien Ernst)
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Mit der Springprozession wird der heilige Willibrord (658-739) verehrt. (Jean-Claude Ernst)
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Willibrord hatte als angelsächsischer Benediktinermönch um 700 als Stützpunkt seiner Missionsarbeit die Abtei Echternach gegründet und ist in der Echternacher Basilika beigesetzt. (Jean-Claude Ernst)
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Die mehr als 500 Jahre alte Springprozession gehört seit 2010 zum immateriellen Kulturerbe der Unesco. (Isabella Finzi)
Betend und springend bewegten sie sich zu Polkamusik durch die Straßen der gut 5000-Einwohner-Stadt. «Wir sind erfreut, dass trotz des angesagten schlechten Wetters so viele gekommen sind», sagte der Sprecher der katholischen Kirche in Luxemburg, Théo Péporté. Die Prozession hatte bei kühlen Temperaturen und Nieselregen begonnen, im Verlauf des Vormittags besserte sich das Wetter jedoch.
Laut Péporté ist die mehr als 500 Jahre alte Springprozession ein «Kuriosum». Sie sprechen Menschen auch deshalb an, «da sie es ermöglicht, den ganzen Körper in das Gebet mit einzubeziehen». Seit dem Jahr 2010 gehört die Wallfahrt zum immateriellen Kulturerbe der Unesco. Auch das erbgroßherzogliche Paar, Guillaume und Stéphanie von Luxemburg, besuchte die Prozession und sprang mit durch die Straßen.
Heiliger Willibrord
Mit der Springprozession wird der heilige Willibrord (658-739) verehrt: Er hatte als angelsächsischer Benediktinermönch um 700 als Stützpunkt seiner Missionsarbeit die Abtei Echternach gegründet und ist in der Echternacher Basilika beigesetzt. Rund 45 Pilgergruppen aus Luxemburg, Deutschland, Belgien und den Niederlanden waren gekommen. Neben dem luxemburgischen Erzbischof Jean-Claude Hollerich standen auch etwa 30 kirchliche Würdenträger auf der Gästeliste.
Die Gläubigen springen bei der alljährlichen Prozession in Fünfer-Reihen von einem Bein auf das andere vorwärts und seitwärts. Laut Überlieferung war dies früher eine Art Heiltanz. Heute wird das Springen auch als Buße sowie als Ausdruck von Frömmigkeit und Lebensfreude betrachtet. Die Springprozession ist ökumenisch ausgerichtet. Willibrord wird auch «Apostel der Benelux» genannt. Im Jahr 2012 kamen rund 10.500 Pilger zu der Prozession.
Eric Rings, geboren 1979 in Esch/Alzette, studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Heidelberg und fing 2010 als Journalist beim Tageblatt an. Seit 2019 schreibt er über innenpolitische Themen.
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