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Streik hat Wirkung auf Reisende in Luxemburg

Streik hat Wirkung auf Reisende in Luxemburg

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Der landesweite Streik gegen die Rentenreform in Frankreich wirkt sich auch auf Reisende in Luxemburg aus. Sowohl bei der CFL als auch im Luftverkehr ist es am Dienstag zu Verspätungen und Ausfällen gekommen.

Bei der CFL ist fast jeder zweite Zug in Richtung Paris gestrichen. Viele Reisende mussten auf Busse umsteigen. Die Zugverbindung von Brüssel nach Zürich via Luxemburg wurde ganz eingestellt.

Die Luxair meldet Verspätungen. Reisende werden gebeten sich auf den Hompages der Fluggesellschaft und der CFL zu informieren. INFO:
Luxair

CFL

Aus Protest gegen die geplante Erhöhung des Rentenalters sind in Frankreich tausende Menschen in den Streik getreten. Mehr als 200 Protestveranstaltungen waren für Dienstag geplant, die Gewerkschaften rechnen mit zwei Millionen Teilnehmern. Auf den Pariser Flughäfen sollte vermutlich ein Viertel aller Flüge ausfallen, nur zwei von fünf Schnellzügen waren unterwegs.

Von dem Ausstand besonders getroffen waren die Pendler: Auf mehreren U-Bahn-Linien ging der Verkehr nur schleppend voran, zum Teil war nur einer von drei Zügen unterwegs, wie die Verkehrsbehörde RATP mitteilte.

Sarkozy im Tief

Jeder vierte Bus falle aus, der Bahnverkehr in die Pariser Vorstädte sei stark eingeschränkt. Bei Protesten gegen die Pläne der Regierung des zunehmend unpopulären Präsidenten Nicolas Sarkozy am 24. Juni gingen rund 800.000 Menschen auf die Straße.

Die Regierung macht geltend, die Anhebung des Rentenalters von 60 auf 62 Jahre sei angesichts der steigenden Lebenserwartung unverzichtbar. Arbeitsminister Eric Woerth hat bereits angekündigt, die Reformpläne ungeachtet der Proteste voranzutreiben.

Auch linksgerichtete Parteien und Studentenvereinigungen haben ihre Mitglieder aufgerufen, auf die Straße zu gehen. Lehrer beteiligten sich ebenfalls an den Protesten. Nach Angaben des Bildungsministeriums nahmen am Dienstag mehr als fünf Prozent der Lehrer für Mittel- und Oberstufe ihre Tätigkeit nicht auf.

(tageblatt.lu/dapd)