Der Präsident Emile Haag sowie auch der Generalsekretär der CGFP Romain Wolff erklärten, dass man den weiteren Sozialabbau und die aktuelle Austeritätspolitik in Luxemburg, wie auch in Europa aufhalten müsse. Die beiden Gewerkschaftler kritisierten, dass die Regierung sich nicht an die Abmachungen halte, die am 28. November 2014 zwischen der Regierung und den Gewerkschaften CGFP, OGBL und LCGB vereinbart wurden. Sondern reite munter auf ihrem Sparkurs weiter und dies alles im Rahmen des sogenannten «Zukunftspak», erklärt Haag.
Zu den Themen, zu denen das CGFP Stellung bezog waren hauptsächlich, der Sozialabbau im öffentlichen Dienst, das Fehlen des sozialen Dialogs in den Unternehmen, sowie zur bevorstehenden Steuerreform. Des Weiteren ging das CGFP auf den Vorentwurf des Nationalitätengesetzes ein. Hier fordert der Gewerkschaftsverbund weiterhin die doppelte Staatsbürgerschaft und keine weitere Abstufung der Sprachkompetenzen. «Die Sprache ist der wichtigste Integrationsfaktor», erklärt Wolff.
Sozialer Dialog
Neben der Komitee-Konferenz feierte die CESI (Confédération européenene des syndicats indépendants, welchem die CGFP angehört, ihr 25-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass ergriff der Generalsekretär des CESI Klaus Heeger ebenfalls das Wort.
Heeger betonte wie wichtig der Erhalt des sozialen Dialogs in Europa sei. «In Ländern in denen der soziale Dialog stimmt, kann in Krisensituationen bessere Lösungen gefunden werden», so Heeger.
Die Forderungen des Abends waren klar; ein Stopp des Sozialabbaus zugunsten eines besseren sozialen Dialogs sowie das Aufhalten der Austeritätspolitik in Luxemburg wie auch in Europa.
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