Sonntag1. Februar 2026

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Sozial-Dialog und soziale Kohäsion bitte

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Auch die FCPT/Syprolux solidarisierte sich auf ihrem Kongress am Wochenende im Bettemburger Schloss mit den Forderungen, die OGBL, CGFP und LCGB am Donnerstag formulierten.

Sozialdialog sei kein Spiel, heißt es in der einstimmig verabschiedeteten Resolution, in der neben eben diesem Dialog auch eine andere Familienpolitik, die Umsetzung des Reformpaketes im öffentlichen Dienst und die Wahrung der sozialen Kohäsion, sprich kein weiterer Kaufkraftverlust durch die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung, gefordert wird.

Daneben bemängelt die Gewerkschaft fehlenden Respekt vonseiten der Direktion für statutarische Gremien wie „Comité mixte“ und Zentraldelegation und tritt gegen eine sog. „Strafkultur“ ein (das Disziplinarrecht bei der CFL soll reformiert werden). Des Weiteren unterstreicht die Syprolux, die Zukunft des Transportes sei multimodal: Schiene und Straße sollten Hand in Hand gehen.

1,3 Milliarde für die Schiene

Die Resolution wurde am Samstag verabschiedet. Bereits am Freitagabend war der Kongress offiziell zu den Klängen der „Gehaansbléiser“, in Anwesenheit von Nachhaltigkeitsminister François Bausch, dem Bettemburger Bürgermeister Laurent Zeimet sowie dem Präsidenten des FNCTTFEL-Landesverbandes Guy Greivelding und Generalsekretär Jean-Claude Thümmel, eröffnet worden. Dabei ging der Minister auf das 1,3 Milliarden starke Investitionspaket in die Schiene ein, die bestmögliche Jobgarantie für Eisenbahner, so Bausch.

Das „goldene Zeitalter“ für die Schiene habe damit begonnen, meinte der Minister, der die Gelegenheit nutzte, um zu betonen, dass die Regierung bereit sei, den Dialog mit den Gewerkschaften zu führen. Heute um 8.30 Uhr ist ein erstes Treffen anberaumt.
Der Kongress war auch eine Gelegenheit, den scheidenden Präsident der Transportarbeiter, Fernand Heinz, zu verabschieden. Syprolux-Präsident Jean-Paul Schmitz und Generalsekretärin Mylène Wagner-Bianchy überreichten dem Gewerkschafter Blumen.