Freitag30. Januar 2026

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Schöffenrat weist die Vorwürfe zurück

Schöffenrat weist die Vorwürfe zurück

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Die Beamtendelegation der Gemeinde Esch/Alzette spart nicht mit Kritik am Schöffenrat. Am Dienstag trat sie geschlossen zurück. Jetzt reagiert die Gemeindeführung.

Die Beamtendelegation der Escher Gemeinde war am Dienstag geschlossen zurückgetreten. Die Hauptgründe für diese Entscheidung waren laut Personalvertreter Ungleichbehandlung und die miserable Kommunikation des Schöffenrats.

Am Mittwoch nun reagierte der Schöffenrat von Esch/Alzette. In einer Mitteilung zeigt er sich über den Rücktritt der ganzen Beamtendelegation überrascht. Er bedauert diese Entscheidung und erinnert daran, dass für den 12. März eine Unterredung mit der Delegation geplant war. Die Gemeindeführung betont des Weiteren, dass die Beamtendelegation nur ein Drittel des ganzen Personals repräsentiere. Die Beziehungen mit den übrigen Personalvertretern würden «normal weiter gehen».

«Lange Tradition des Sozialdialogs»

Die Gemeinde Esch würde eine lange Tradition aufweisen, was den Sozialdialog betrifft, wird in der Mitteilung weiter erklärt. Er bestünde ein permanenter Kontakt zwischen den Gewerkschaftsvertretern und den Gemeindeverantwortlichen.

Die von der Beamtendelegation geäußerten Vorwürfe werden vom Schöffenrat kategorisch zurückgewiesen. Der Schöffenrat würde aus Prinzip keine Einzelfälle in der Öffentlichkeit diskutieren, wird betont. Die Gemeinde beschäftigt 1.100 Personen. Diese würden immer fair, gerecht und korrekt behandelt. Man versuche auch gute Arbeitsbedingungen mit den Interessen eines Dienstleistungsbetriebes zu verbinden.

Bis zur Wahl einer neuen Beamtendelegation stehen die verantwortluichen Schöffen, der Generalsekretär der Gemeinde und die Personalverwaltung den Beamten gerne Rede und Antwort, heißt es abschließend in der Mitteilung.