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Religions- oder Ethikunterricht

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Die Nationale Schülerkonferenz ist mit der Entscheidung der Regierung nicht zufrieden. Sie fordert die Wahl zwischen dem Religions- oder dem Ethikunterricht.

Die Nationale Schülerkonferenz bezog am Mittwoch Position zum Werteunterricht. Sie unterstreicht die Bedeutung der freien Wahl zwischen Religions- und Ethikunterricht. Ihre Meinung dazu ist, dass Religion einen wichtigen Teil des Lebens darstelle, deshalb „soll man die Schüler nicht von den Wirklichkeiten des gesellschaftlichen Lebens fernhalten. Spiritualität muss ihnen Antworten auf ihre Fragen geben können.“ Der Vizepräsident der CNEL, Jean Wivenes, stellte klar: „Wir sind für die Wahl, aber mit Reformen bei beiden Fächern. Die Wahl zwischen Religions- und Ethikunterricht ist ein fundamentales Recht. Im Fach Religion müssten auch andere Glaubensrichtungen unterrichtet werden, zumindest die großen monotheistischen.“

Eine der kommenden Diskussionspunkte der CNEL sei die Beibehaltung der Doppelkorrektur. In der aktuelle Debatte der Bildungsreform bleibt die CNEL neutral. Der Vizepräsident der CNEL sagt: „Wir setzen uns in dieser Debatte für die Belange der Schüler ein.“ Die CNEL bezieht keine Position zu der Regierungsentscheidung, den Schulen mehr Autonomie zu gewähren. Die Schülerkomitees der einzelnen Schulen müssten dies selber entscheiden.

Beim Schülertransport wird nicht gespart

Der Nationalen Schülerkonferenz wurde von der Regierung zugesichert, dass es nicht zu Sparmaßnahmen beim Schülertransport kommen würde. Zudem sollen Schülerpraktikanten zukünftig kostenlos mit einer „MyKaart“ zu ihrem Praktikumsplatz kommen.

Die Nationale Schülerkonferenz (CNEL) ist die offizielle Vertretung aller Sekundarschüler in Luxemburg. Die Konferenz setzt sich aus den Repräsentanten zusammen, die von den Schülerkomitees der Schulen gewählt wurden.

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