Vor 14 Tagen hiess es, die Luxemburger Staatspolizei habe sich mit einem Aufnahmestudio und einem dazugehörenden Regieraum ein “400.000 Euro teures Spielzeug” zugelegt, um eine Web-Sendung namens “Police TV” aufzeichnen zu können, die aber niemand braucht. Das Geld – unser aller Geld, da die 400.000 Euro Steuergelder sind – ist nun futsch. Jetzt braucht die Polizei Geld aus der Privatwirtschaft.
So putzten die Uniformierten in den letzten Monaten bei manchen Privatunternehmen die Klinken und baten um Geld für die Verwirklichung eines Videospots zum Thema “Cannabis-Konsum”. Kein anderer als Andy Bausch (!) hat bei den Aufnahmen Regie geführt, zu Hilfe wurde auch eine Werbeagentur (!) gerufen. Gedreht wurde nicht im Polizei-Fernsehstudio.
“Et huet eis eng gudd Sach geschengt ze sin”, so der Sprecher eines dieser Unternehmen. Der gute Wille dieser Leute zweifelt auch niemand an. Doch: Zum gleichen Moment, wo die Polizei bedenkenlos Steuergelder um sich wirft, verputzt sie ein großes Stück der Werbeetats dieser Privatunternehmen.
Mehr dazu in der Tageblatt-Montagsausgabe.
Zu Demaart
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