Luxemburg-Stadt plant seit längerem die Errichtung einer permanten Fixerstube in Hollerich. Der Haken, die Einrichtung würde in unmittelbarer Nähe der Paul Wurth Zentrale liegen. Letzterer wehrt sich seit Jahren hartnäckig gegen den Bau der Fixerstube. So war Paul Wurth im Okotber 2013 gegen die Umklassierung des umstittenen Geländes durch die Stadt-Luxemburg vor dem Verwaltungsgericht in Berufung gegangen. Das Innenministerium hatte der hauptstädtischen Gemeinde damals grünes Licht für ihren Schritt zur Umklassierung des Grundstücks gegeben.
Nun wurde am Donnerstagnachmittag bekannt, dass das Verwaltungsgericht das Vorhaben der Gemeinde Luxemburg und des Innenministerium zum Teil für nichtig erklärt. «Das Verwaltungsgericht setzt die schriftliche Modifikation des allgemeinen Bebauungsplans (PAG) aus» heißt es in einem Presseschreiben der Justiz. Der Grund: Der Gemeinderart soll damals nur den Änderungen des grafischen Teils des PAG zugestimmt haben, nicht aber des schriftlichen Teils.
Das umstrittene Projekt «Fixerstuff» geht damit in eine nächste Runde.
Zu Demaart
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