Pique-nique romantique“ hat Annick Sinner das Bild genannt, das Sie oben sehen können, „et intime“ hat sie auch noch dazugeschrieben. Der Titel entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Die beiden elegant gekleideten Protagonisten wirken eigentlich so ganz und gar nicht romantisch. Sowohl die Dame als auch der Herr sind sehr beschäftigt mit sich selbst bzw. ihren Smartphones. Intimität im Netzzeitalter!
" class="infobox_img" />Die Ausstellung ist bis zum 2. März geöffnet. (Tageblatt)
Dieses Werk ist eigentlich symptomatisch für die Arbeiten Sinners. Immer wieder begegnen wir in ihren Gemälden und Plastiken, in den Druckgrafiken und Collagen solch humorvollen Anspielungen.
Mehr als einmal schmunzelt der Betrachter beim Besuch der Ausstellung im Kulturhaus.
„Biller-Geschichten“ hat die Künstlerin ihre Ausstellung übertitelt. Und damit trifft sie denn auch genau ins Schwarze.
Zeitlos und liebenswert
Die Werke von Annick Sinner erzählen jedes einzelne für sich eine Geschichte. Den verschiedenen Techniken, die die Künstlerin dabei anwendet, ist allen ihr ganz eigener, unverkennbarer Stil gemein: nostalgisch naiv setzt sie die Geschichten in Szene, die Personen und Figuren, die auftauchen, sind zeitlos und ganz einfach liebenswert.
Die 1975 in Luxemburg geborene und in Biwingen lebende Künstlerin ist hauptberuflich als Grundschullehrerin tätig. Seit mehr als einem Dutzend Jahren hat sie sich vor allem als Illustratorin von Kinderbüchern einen Namen gemacht. Dabei arbeitete sie unter anderem mit Autoren wie Guy Rewenig und Irma Krauß zusammen.
Darüber hinaus ist Annick Sinner auch für ihr Figurentheater bekannt.
Zu Demaart
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