Offiziell handelt es sich bei dem Stichwort Cedies eigentlich nur um das Dokumentations- und Informationszentrum für Hochschulen. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der gleiche Name allerdings auch für den „Service des aides financières pour étudiants“ benutzt. Beide befinden sich momentan noch in der Escher Straße. „Der Umzug soll auf jeden Fall die Anlaufstelle zentralisieren, wenn Studenten oder angehende Studenten Fragen haben oder Dokumente abgeben müssen“, so ein Regierungsberater des „ministère de l’Enseignement supérieur et de la Recherche“ (MESR).
Bislang war es manchmal schwierig, die richtige Anlaufstelle zu finden. Einige Studenten sind dann durch die ganze Stadt gerannt, um den richtigen Ansprechpartner zu finden. Im Ministerium ist der Empfang auch größer. Wenn viele Studenten sich gleichzeitig einfinden, um ihre Dokumente für die finanzielle Unterstützung abzugeben, können sie besser untergebracht werden.
Neben dem Umzug wurde auch die Möglichkeit eingeführt, über den Dienst „MyGuichet“ finanzielle Unterstützung zu beantragen. Studenten mit LuxTrust können ihre Dokumente online einreichen und somit gleich kontrollieren, ob ihre Unterlagen komplett sind. „Diese Neuerung sollte die Prozeduren vereinfachen und uns ermöglichen, die verschiedenen Akten schneller zu bearbeiten“, so Jerry Lenert, Direktor des Cedies. Die Dienststelle war in letzter Zeit öfters in der Kritik wegen zu langer Wartezeiten bei der Auszahlung der Studienbeihilfen. Demnächst soll alles viel schneller über die Bühne gehen, damit Studenten nicht monatelang ohne finanzielle Unterstützung über die Runden kommen müssen.
Zu Demaart
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